Umweltförderprogramm – mit gutem Beispiel Lust aufs Mitmachen verbreiten

Veröffentlicht am 07.02.2019 in Gemeinderatsfraktion

Unsere stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau nahm zum Bericht der Verwaltung über die Umweltförderprogramme der Stadt Walldorf Stellung.

„Es ist 5 nach zwölf in Bezug auf Klimaschutz aber die bundesweite Einsparung von CO2 und anderer klimaschädliche Gase stagniert – das gilt auch für unser Walldorf. Stagnation und Rücklauf unserer Umweltförderprogrammen hat unser Gremium bereits länger beschäftigt. Wir stecken in einer Sackgasse. Jahr für Jahr werden weniger Förderanträge gestellt. Aber wenn nicht saniert wird, gehen entsprechend natürlich die CO2 Einsparungen noch weiter zurück – im letzten Jahr waren es nur noch 45t, ein sehr geringer Betrag im Vergleich zum CO2-Fußabdruck in Walldorf, der pro Jahr grob geschätzt 200.000t CO2 beträgt. Die Dämmung von Gebäuden hätte nach wie vor eine deutliche Wirkung bei Energieeinsparung.

Deshalb begrüßt die SPD-Fraktion die sogenannte Sanierungsoffensive. Eine Entscheidung, die wir bereits im vergangenen Jahr getroffen haben. Quartiersbezogene Kampagnen, die die Förderprogramme vorstellen und für die Nutzung werben, sollen Sichtbarkeit und Akzeptanz schaffen. Das gucken wir uns bis Ende des Jahres an und hoffen den Abwärtstrend zu stoppen. Wenn sich nichts ändert, sind die Kosten für den Verwaltungsaufwand nicht mehr in Relation zum Nutzen. Konsequenz wäre darüber nachzudenken, ob wir die Förderprogramme weiter anbieten.“

 

Nach der Gemeinderatssitzung hat die Fraktion beschlossen, die Sanierungsoffensive mit einem Antrag für eine auf 2 bis 3 Jahre befristete Personalstelle zu stärken – schließlich ist gute Beratung das A und O für Menschen, die sich für den doch aufwendigen Schritt der Sanierung entscheiden. Wir haben eine Unterstützung für den Umweltbereich beantragt, die mit den Sanierungswilligen intensiv über Konzepte für das Eigenheim spricht und den Prozess begleitet. Der Antrag wurde vergangene Woche schriftlich der Bürgermeisterin übergeben und wir hoffen, dass sich die anderen Fraktionen unserem Antrag anschließen werden.

Beim Umweltprogramm Climate Fair, dessen Ergebnisse ebenfalls vorgestellt wurden, geht es ums Kompensieren – also ein klimafreundlicher Ablasshandel für Emissionen. Die Stadt nimmt teil und verpflichtet sich freiwillig, die Dienstreisen und den Fuhrpark der Stadt CO2 zu kompensieren zu Gunsten eines lokalen Klimaschutz- Bürgerfonds. Die in diesem Fond gesammelten Gelder werden direkt in erneuerbare Energieprojekte in der Region investiert. Hier kann im Übrigen jeder mitmachen. Zu den vorgelegten Berichten gehört auch der Bericht zu Carsharing. Die SPD-Fraktion sieht es generell positiv, dass die Stadt dies anbietet. Aber auch dies Programm könnte besser angenommen werden – im Augenblick ist die Stadt noch der besten Kunde und trägt die Verluste.

„Meiner ganz persönlichen Meinung nach – und ich weiß, dass meine Fraktionskolleginnen und Fraktionskollegen dies auch so sehen – wäre ein Schritt wie Luxemburg es ab 1. März 2020 tut – Busse und Bahnen für “umme“, ein sinnvoller Schritt“, so Schröder-Ritzrau zum Schluss. Natürlich würde hierzu auch eine Verbesserung der Verbindungen und der Taktung gehören. „Nicht jeder hat das Glück wie ich den täglichen Weg zur Arbeit nach Heidelberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut wahrnehmen zu können. Lesen Sie in der SPD Rubrik die ersten Ergebnisse der Diskussionen im Arbeitskreis Kommunales zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit.

 

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