Wahlkreis Schwetzingen: Göck Spitzenkandidat, Maier-Kuhn und Müller auf den Plätzen 2 und 3

Veröffentlicht am 22.01.2019 in Kreistagsfraktion

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD im Wahlkreis Schwetzingen

„Wir wollen uns weiter für einen bürgernahen und gemeindefreundlichen Rhein-Neckar-Kreis einsetzen“, betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Dr. Ralf Göck während der Nominierungskonferenz für den Kreistagswahlkreis 6 in der Brühler Ratsstube. Die Delegierten der SPD-Ortsvereine Schwetzingen, Brühl und Ketsch wählten dort ihre Kandidatinnen und Kandidaten, die bei der Kreistagswahl am 26. Mai auf der SPD-Liste zur Wahl stehen.

Auf Platz 1 der Liste wählten die Delegierten einstimmig den Brühler Bürgermeister und SPD-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Dr. Ralf Göck. Für angemessene Abfallgebühren und geringere finanzielle Umlagen aus den Gemeinden an den Kreis setzt er sich als Spitzenkandidat der Rhein-Neckar-Sozialdemokraten seit Jahren ein, „so dass sich junge Familien und ältere Bürgerinnen und Bürger diese Ausgaben und unsere Gemeinden wichtige Investitionen leisten können“, beteuerte er überzeugt.

„Wir kümmern uns um die Bürger aller Gemeinden und brauchen dafür auch die Unterstützung aus allen Gemeinden“, rief der Brühler Bürgermeister den versammelten Parteifreunden zu und forderte sie damit zum aktiven Engagement für ihre Mitbürger auf.

Maier-Kuhn und Müller: Bekannt aus Schwetzinger Stadtrat

Mit ebenfalls hoher Zustimmung gewählt helfen auch die zweitplatzierte Kreisrätin Monika Maier-Kuhn und der drittplatzierte Kreisrat Hans-Peter Müller mit, die beide aus dem Schwetzinger Stadtrat bekannt sind und sich auch im Vereins- und Kulturleben der Spargelstadt um ihre Mitbürger kümmern.

Aus Ketsch möchten sich der SPD-Fraktionsvorsitzende Gerhard Jungmann (Platz 4) und Gemeinderat Tarek Badr (Platz 5) im Kreistag für ein soziales und gerechtes Zusammenleben einsetzen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Schwetzinger Stadträtin und Sängerbund-Vorsitzende Sabine Rebmann, die Brühler Gemeinderätin Gabriele Rösch, der 19-jährige Ketscher Jugendbeirat Moses Ruppert, der Schwetzinger Fraktionsvorsitzende Robin Pitsch, der Brühler Gemeinderat und Vorsitzende des Sportvereins Rohrhof Hans Hufnagel und die langjährige Ketscher Elternvertreterin Sandra Reiff.

Zur Unterstützung aus der Landespolitik übernimmt Landtagsabgeordneter Daniel Born den Platz 12. „Wir freuen uns sehr, den Wählern eine gute Mischung aus engagierten Frauen und Männern sowie aus jüngeren und erfahrenen Kandidaten zu bieten“, berichtet der Wahlleiter und Brühler Ortsvorsitzender Hendrik Sessler zufrieden, der die Wahl mit seinen Kollegen Simon Abraham (Schwetzingen) und Jens Rebmann (Ketsch) durchgeführt hatte.

Die 20 Forderungen aus dem Jahr 2014? Erledigt!

Vor der Wahlhandlung hatte Ralf Göck eine positive Bilanz des Wirkens seiner Fraktion gezogen: „Die 20 Forderungen aus dem Jahre 2014 sind im Wesentlichen abgearbeitet.“ Das beginne bei den Programmen für Langzeitarbeitslose, wie etwa das Beschäftigungsprojekt im Landratsamt oder die „Stromsparhelfer“, und führe weiter über die Unterstützung für weitere Pflegestützpunkte und die Anregung für einen Kreis-Seniorenplan. Außerdem seien verbesserte Sätze für Tagesmütter als auch ein niedrigerer Kreisumlagehebesatz erreicht worden.

Junge Migranten würden inzwischen besser integriert, in allen Schulen gebe es Möglichkeiten für Schulsozialarbeit, was für die Prävention sehr wichtig sei, und in allen Kreis-Schulen sei vieles erneuert und saniert worden. Aus dem Bereich der Umwelt führte Göck den deutlich verbesserten Nahverkehrsplan, die erhöhte Kreisförderung für den öffentlichen Nahverkehr und die gebührenfreie Bio-Tonne an. „Das sind Erfolge, auf denen man durchaus aufbauen kann!“, bekräftige Göck.

Die Zukunft: Weniger Abfallgebühren, mehr Klimaschutz

„Und wir brennen darauf, hieran weiterzuarbeiten“, leitete Göck zum Wahlprogramm über. Der Kampf für ein Sozialticket, um eine Begrenzung der Kreisumlage und der Abfallgebühren sowie um sinnvolle Umwelt-Maßnahmen sei jetzt so wichtig wie nie zuvor. Angesichts der deutlich gestiegenen Finanz-Zuweisungen vom Bund und zuletzt sogar vom Land müsse sich der Kreis bei seinen Forderungen an die Gemeinden mäßigen, so Göck im Sinne der Gemeinden.

„Und angesichts des Totalausfalls der Grünen im Landkreis“, so Monika Maier-Kuhn, die „nur durch Schau-Anträge ohne Substanz aufgefallen“ seien, müsse die SPD auch mehr Klimaschutz durch praktisch erfahrbare Projekte im Klimabündnis Rhein-Neckar initiieren, ob das neue Rad(schnell)wege oder die Schritt-für-Schritt-Umsetzung des Mobilitätsplans sind.

Bild von links nach rechts, oben: Moses Ruppert, Sandra Reiff, Hans Hufnagel, Hans Peter Müller, Robin Pitsch, Gabriele Rösch, Tarek Badr, Daniel Born, Gerhard Jungmann; unten: Monika Maier-Kuhn, Dr. Ralf Göck, Sabine Rebmann

 

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