30.04.2020 in Allgemein

Andrea Schröder-Ritzrau will im Wahlkreis Wiesloch ein Landtagsmandat für die Sozialdemokraten erkämpfen

 

Die SPD-Kreisrätin Andrea Schröder-Ritzrau will 2021 erneut für den Landtag kandidieren. Das hat die 55-jährige Walldorferin nun bekanntgegeben. Sie hatte bereits bei der Landtagswahl 2016 für die SPD kandidiert.

„Mein Ziel ist es gute Politik für die Menschen der Region in Stuttgart durchzusetzen“ erklärt Schröder-Ritzrau ihre erneute im Wahlkreis Wiesloch. „Ich bin sehr gut verwurzelt in der Kommunalpolitik. Seit 2004 bin ich in Walldorf Gemeinderätin und seit einem knappen Jahr auch Kreisrätin für St. Leon-Rot und Walldorf. Als Landtagsabgeordnete für diesen Wahlkreis will ich Ansprechpartnerin für die Belange der Menschen, die hier arbeiten, sein. Aber gleichermaßen will ich auch die Belange der großen und kleinen Unternehmen in der Landespolitik adressieren. Wer hier arbeitet muss auch bezahlbar Wohnen, eine zukunftsweisende Mobilität nutzen können und eine gute Bildungsinfrastruktur für seine Kinder angeboten bekommen. Das ist mir wichtig, den Unternehmen wichtig, das ist den Kommunen wichtig und das Land muss dabei starker Partner sein.“

Das Studium der Geologie, das Schröder-Ritzrau mit einer Promotion an der Universität Kiel abschloss sowie ihre Arbeit als wissenschaftliche Angestellte in der Forschung zum natürlichen Klimawandel macht sie zur Expertin für die Themen Umwelt und Klima. „Wir müssen eine verantwortliche Umweltstrategie für unsere Kinder und Kindeskinder heute auf das richtige Gleis setzen: Erneuerbare Energien, umweltbewusste Landwirtschaft, Daseinsvorsorge sichern bei Wasser, Boden und Luft. Das sage ich auch als Mutter, die an die Lebensbedingungen für ihre Enkel denkt“ so Schröder-Ritzrau. Dies und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und guter Bildung sind die wichtigen Zukunftsthemen, an denen die gebürtige Lübeckerin im Landtag für die Menschen in der Region mit ihrem Fachwissen und mit ihrer fachlichen Leidenschaft arbeiten will. Sie beschriebt sich selbst als „Profi mit Passion“ was ihre Schwerpunktthemen betrifft.

Schröder-Ritzrau ist zuversichtlich. Sie will anknüpfen an 2016 und zähle auf eine breite Unterstützung ihrer Kandidatur bei den Sozialdemokraten sowie im Falle ihrer Nominierung auch bei den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Wann die Nominierungskonferenz im Landtagswahlkreis Wiesloch stattfinden wird ist weiterhin offen. Die für Ende März geplante und bereits einberufene Nominierungskonferenz musste aufgrund des Versammlungsverbotes verschoben werden. Angepeilt wird nun ein Termin direkt nach der Sommerpause.

Als Zweitkandidat hat Jaric Krumpholz seine Bewerbung eingereicht. „Als jüngster Gemeinderat in Dielheim bringt er engagiert die Belange der jungen Generation in die Politik ein. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Wahlkampf“, so Schröder-Ritzrau.

29.04.2020 in Bundespolitik von SPD Rhein-Neckar

„Solidarität ist ansteckend!“

 

Liebe Genossinnen und Genossen,

der „Tag der Arbeit“ ist für uns als Sozialdemokrat*innen einer der wichtigsten Tage im Jahr. Aber zum ersten Mal seit 1949 wird es 2020 keine Demos und Kundgebungen am 1. Mai geben. Kein Demonstrieren, auch kein Flanieren, keine Rednertribühne, keine Stände mit Bratwurst und Bierausschank. Denn die Corona-Pandemie erzwingt andere Verhaltensweisen: Nachdem schon die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung überwiegend virtuell durchgeführt wurden, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) bereits Ende März beschlossen, seine Kundgebungen unter dem Schlagwort »#SolidarischNichtAlleine« online durchzuführen und auf Straßenumzüge und Demonstrationen zu verzichten.

24.04.2020 in Fraktion von Die SPD im Kreistag Rhein-Neckar

Stadtradeln 2020

 
Das „rote“ Kreistagsrad vom Stadtradeln 2018 (Foto: Andrea Schröder-Ritzrau)

SPD-Kreistagsfraktion zuversichtlich: Stadtradeln sollte im Sommer stattfinden

Radfahren ist - gerade in Corona-Zeiten - die Mobilität der Stunde! Das ist auch auf den Straßen und Radwegen derzeit gut zu sehen: langsam wird es eng auf manchen Radwegen, weil immer mehr Menschen auf das Rad umsteigen. Eine bessere Stärkung der Atemwege und des Kreislaufsystems gibt es kaum und man kann sich auf dem Rad auch kaum anstecken. Zudem fällt es leicht Abstand zu halten, definitiv leichter als im PKW.

 

11.04.2020 in Bundespolitik von SPD Rhein-Neckar

Ostergrüße der SPD

 
Mit Lars Castellucci MdB und dem Sinsheimer Osterhasen bei der letztjährigen SPD-Osteraktion

Liebe Genossinnen und Genossen,

Ostern steht vor der Tür: Letztes Jahr habe ich noch mit Lars Castellucci bunte Eier und kleine Präsente verteilt. Doch dieses Jahr ist alles anders: Unsere Geschäfte sind geschlossen, fast die ganze Wirtschaft steht still. Kontakte sind auf wenige Personen reduziert, Besuchsverbote überall, keine Restaurants mehr, Schulen geschlossen, Sportveranstaltungen abgesagt, der Reise- und Flugverkehr zum Erliegen gekommen. Hotels stehen leer, Intensivstationen dagegen könnte Überfüllung drohen. Daheim bleiben und Abstand halten lautet die Devise!

20.03.2020 in Veranstaltungen

Empfang der SPD Rhein-Neckar mit Kevin Kühnert

 
Kevin und Andrea

 

 

 

 

 

 

 

Am 17. März konnte die SPD St. Leon-Rot besondere Gäste begrüßen: Der SPD-Kreisverband Rhein-Neckar hatte in Verbindung mit unserem Ortsverein zum Empfang in das Kultur- und Sportzentrum Harres nach St. Leon-Rot eingeladen. Referent des Abends war der Bundesvorsitzende der Jusos und stellvertretende SPD-Parteivorsitzende Kevin Kühnert.

Ein lange angebahntes Vorhaben konnte damit realisiert werden, was den Vorsitzenden der SPD Rhein-Neckar Thomas Funk zu der Bemerkung veranlasste, dass es sich manchmal zu warten lohne. Allerdings, auch das führte er aus, finde diese Veranstaltung nun unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Epidemie statt und werde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt auch mit besonderen Vorsichtsmaßnahmen durchgeführt. Thomas Funk konnte dennoch erstaunlich viele Besucher und Besucherinnen begrüßen, die zu Beginn bereits mit der engagierten Musik von WideAwake auf den Abend gebührend eingestimmt worden waren. Thomas Funks Einführungsworte galten vor allem dem Werdegang des Referenten, der seinerzeit bundesweit mit seiner NoGroKo-Kampagne für Aufsehen gesorgt hatte.

Für Bürgermeister Dr. Alexander Eger, der aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, sprach Prof. Dr. Wolfgang Werner als einer seiner Stellvertreter das kommunale Grußwort. Darin erinnerte er an die frühmittelalterliche Entstehung von St. Leon als Klostergründung auf überschwemmungssicheren Sanddünen und die hochmittelalterliche Ortsgründung von Rot als Rodung, zwei rein katholischen Orten, die zum Fürstbistum Speyer gehörten und nicht zur protestantischen Kurpfalz. Beide Orte seien agrarisch geprägt und hätten in den letzten über 50 Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. „Und über 200 Jahre nach Napoleon klingt dieser fürstbischöfliche Feudalismus heute noch nach“, so Wolfgang Werner, weswegen es die SPD hier nicht leicht habe. Im Sinne des Bürgermeisters wünschte er der Veranstaltung einen guten Verlauf.

Für die SPD St. Leon-Rot begrüßte Ortsvereinsvorsitzender Klaus Grün die Anwesenden und erhielt damit, dass er seine Freude über die den Harres am heutigen Abend schmückenden roten Fahnen zum Ausdruck brachte, viel Zustimmung.

Die hohe Erwartung, die wohl alle, die gekommen waren, an den Referenten des Abends Kevin Kühnert hatten, drückte sich in großem Beifall aus, schon als er die Bühne betrat. Im Mittelpunkt seines Vortrags stand der gegenwärtige gesellschaftliche Zustand in unserem Land, der gekennzeichnet sei von einem besorgniserregenden Erstarken rechtsextremer Einstellungen, Worte, Taten und natürlich ihrer Bündelung in einer entsprechenden Partei.

Er wolle seinen Blick dabei auf das richten, was Menschen beschäftigte, die sich darin vertreten sähen. Das seien die Lebensverhältnisse vor Ort, so eine von ihm zitierte umfassende Studie, und nicht zuallererst dezidiert politische Auffassungen: die Auflösung ganzer Ortschaften, wenn Kindergärten und Schulen, ärztliche Versorgung, Poststellen, Banken und Geschäfte daraus verschwänden, die Wohn- und Arbeitssituation, die Erfahrung, dass politische Mandatsträger sich dieser elementaren Anliegen nicht annähmen, die Entmutigung und das Gefühl des „Abgehängtseins“ und schließlich die sich entwickelnde Wut.

Dem stellte Kevin Kühnert den Begriff des Gemeinwohls gegenüber, an dem sich alles politische Handeln messen zu lassen habe. Nicht Marktorientierung, sondern Ausrichtung an den Grundlebensbedürfnissen der Menschen, nämlich zu wohnen, Schul- und Ausbildung zu erwerben und schließlich einen sicheren Arbeitsplatz, ein öffentliches Verkehrsnetz zu nutzen, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und es mitzugestalten sei Aufgabe und Sinn politischer Weichenstellung. Dazu müssten z. B. Grund und Boden aus den Marktmechanismen herausgenommen werden, der Staat müsse seine hoheitliche und steuernde Kompetenz zurückholen. Die vordringliche Aufgabe der SPD sei, sich auf ihr Kernanliegen der Solidarität zu besinnen. Nur so könne verlorengegangenes Vertrauen in der Bevölkerung wiedergewonnen werden.

 

Dem Referat, von dem hier nur streiflichtartig berichtet werden kann, schloss sich eine Gesprächsrunde mit dem Referenten, der Juso-Kreisvorsitzenden Elisabeth Krämer und dem Buchautor Daniel Al Kayal aus Heidelberg an, moderiert von Kreis- und Gemeinderätin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, in der die unterschiedlichen politischen Handlungsebenen miteinander in Beziehung treten sollten.

Der Abend wurde beschlossen mit der Möglichkeit, persönlich ins Gespräch zu kommen und sich dabei noch einmal an der Musik von WideAwake zu erfreuen.

Trotz der gegenwärtig schwierigen Situation war das ein anregender, viele Impulse gebender Abend, an dem sichtbar wurde, wie wichtig es ist, das bundespolitische Handeln mit der Arbeit vor Ort immer wieder in Kontakt zu bringen.   

Herzlich willkommen!

Demokratie lebt vom Mitmachen. Das bedeutet die vermehrte Einbeziehung der Bürger in Entscheidungsprozesse. Wir freuen uns über konstruktive Anregungen und einen lebendigen Gedankenaustausch.

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für uns im Bundestag

04.06.2020 07:38
Terminankündigung.
Ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger Telefonsprechstunde von Lars Castellucci am 23. Juni Am Dienstag, den 23. Juni 2020, findet zwischen 16 und 18 Uhr die nächste Telefon-Sprechstunde des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci statt. "In Zeiten, in denen persönliche Gespräche nur sehr eingeschränkt möglich sind, möchte ich den Bürgerinnen und Bürgern signalisieren, dass ich für sie ansprechbar bin", so Castellucci. Alle Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Rhein-Neckar sind herzlich

04.06.2020 07:29
Veranstaltungsankündigung.
"Pizza & Politik" mit Lars Castellucci als Videokonferenz SPD-Bundestagsabgeordneter lädt junge Leute ein Wie geht es mit Deutschland weiter? Was macht die Corona-Krise mit unserer Gesellschaft und mit uns? Dazu und zu vielen weiteren Themen diskutiert der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci mit jungen Leuten. "Pizza & Politik", das erfolgreiche Format für junge Leute, findet diesmal als Videokonferenz statt. Junge Leute können von zuhause aus dabei sein und mitdiskutieren. Das nächste "Pizza

04.06.2020 07:22
Berliner Zeilen 9/2020.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, die Corona-Pandemie ist noch nicht überstanden, aber die ersten Beschränkungen wurden gelockert. Den einen geht das zu langsam, den anderen zu schnell. Ich denke, dass wir einen guten Mittelweg gefunden haben. Tun wir alle unser Bestes, damit wir sicher und auch möglichst schnell aus der Krise herauskommen. Aber bleiben wir dabei auch weiterhin besonnen und vorsichtig. Manche Menschen geraten durch Corona in

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